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Warum ich mein Kind vor Impfungen schütze: Das polarisierte Weltbild.

Wie man derzeit überall sehen und lesen kann, ist es sehr schwierig, die Impffrage nicht zu einer emotional geführten Glaubens-Debatte werden zu lassen.
Ich frage mich: Kann das Thema „Gesundheit und Krankheit“ je etwas anderes sein als eine Glaubensfrage? Oder gar eine Frage des Charakters? Der Intelligenz?

Es gibt die

a) Wissenschaftliche Ansicht: Es existiert nur, was man beweisen kann. Krankheiten stören und  müssen ausgerottet werden. Sobald dies geschehen ist, sind wir wieder gesund.

Das Ganze erinnert mich sehr an die Bush-Politik: „Terroristen sind die Krankheitserreger unserer Welt. Wenn wir diese wegbomben, wird die Welt wieder gesund.“ Also wird gebombt, und daraus wird dann ein Jahre dauernder Krieg, der, wie selbst dem dümmsten Ex-Präsidenten langsam klar wird, so nicht gewonnen werden kann. Im Gegenteil, mit jeder Bombe und mit jedem Panzer verschlechtert sich das Klima, und genau dieses Klima des Hasses und der Zerstörung und der Rache ist es, in dem neue Terroristen heranwachsen. Solche, die immun sind gegen die Bomben des Gegners, die gewappnet sind gegen dessen Taktiken, die schlauer und resistenter sind, weil sie dazu gelernt haben. Genau wie die Viren und Bakterien, die bösen, die wegmüssen. Also wird gebombt, mit Antibiotika, mit Impfstoffen, mit radioaktiven Strahlen. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Ist ein solches Weltbild reine Beschränktheit? Ich meine: Ja. Es basiert auf der Annahme, dass das Böse aussen und das Gute innen ist. Wie zum Beispiel die Schweiz in Europa. Aussen bös, innen gut. Es basiert auf der Annahme, dass man das Böse vom Guten trennen muss, damit nur das Gute übrig bleibt.

Das ist ziemlich dumm, findet ihr nicht?